20.08.2006

Sonntag, 20.08.06 – Morgens kommt der Bäcker mit seinem Bötchen voller Brötchen! Sehr praktisch, dazu das klassische Sonntagsei, so kann der Tag weitergehen. Und das tut er dann auch. Leichter, später auch stärkerer Mistral sorgt für ein paar kurze Kreuzschläge auf dem Weg nach Nordwesten, Birgit steht wie festgenagelt am Ruder, während Dieter und Toni das Vorsegel wechseln. Uschi führt Logbuch und Wolfgang guckt zu: perfekte Crewaufteilung, findet der Skipper…
Am Anfang vom Golf von Toulon liegt St. Mandrier sur Mer, und wir haben tatsächlich mal einen Liegeplatz reservieren können! Den zu erreichen gestaltet sich allerdings schwierig, weil an der Festmacheboje acht Meter überschüssige Leine hängen, wodurch die Boje genau da umher treibt, wo ich rückwärts lang fahren soll. Böiger Wind macht das Manöver auch nicht leichter und um 16.40 h hänge ich mit dem Ruderblatt auf der Muringleine unseres (hoffentlich demnächst) Stegnachbarn. Wolfgang taucht in Hafenbecken ja immer besonders gerne und klariert mein Ruder, die Boje wird samt Leine an Deck geholt – und schwupps- um 16.50 h ist alles in Ordnung.
Beim Landspaziergang erweist sich St. Mandrier als gemütlicher, kleiner Urlaubsort. Am Ufer wird Boule gespielt, neben dem Hafen ist ein kleiner Strand, günstige Restaurants locken mit frischem Fisch. Nimmt meine Crew doch gerne!


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