25.08.2006

Freitag, 25.08.06 – Es geht weiter immer dahin, wo der Wind herkommt. Mistral weht hier an zwei von drei Tagen des Jahres, und heute zumindest für einen Sommertag mal wieder reichlich. Aber bis in den Golf von Fos sind es nur ein paar Meilen, und da liegt mitten in einer riesigen Petrochemielandschaft das mittelalterliche Kleinod Fos mit seiner Wehrkirche auf einem Hügel. Krasses Kontrastprogramm. Noch besser ist es an der Kirche, denn inmitten der Altstadt, auf der Klippe mit der Kirche und den Felsengräbern, schweift der Blick über rote Ziegeldächer und enge Gassen weiter zu den Öltanks und Schornsteinen der Raffinerien und dann noch weiter in die unberührte Natur der Camargue mit ihren endlosen Marsch- und Sumpflandschaften.
Später folgt ein rustikales Abendessen neben der Petanque-Bahn, es gibt Tintenfischeintopf und eingelegten Stierbraten.


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