31.08.2006

Donnerstag, 31.08.06 – Es bläst immer noch gut, aber nicht mehr stürmisch. Am Kap Bear dreht der Wind noch ein bisschen für uns, als etwas nördlicher. Meine Fock wird ausgebaumt und das Groß bekommt den Bullenstander, so segele ich als Schmetterling nach Spanien! Der Gastlandsflaggenwechsel erfolgt unter Absingen von „Eviva Espana!”, weil mein Skipper leider die richtige Nationalhymne nicht auswendig weiß, hoffentlich hört das niemand am Ufer.
Um 11.40 h wird dann zu ersten Mal seit elf Tagen das Großsegel ohne Reff gesetzt, und weil auch schon die normale Fock vor dem Mast weht, segele ich auch zum ersten Mal seit Einfahrt in den Golf von Lyon am 20.08.06 unter Vollzeug. Aber da das Kap Creus seit 11.25 h hinter uns liegt, bin ich ja auch schon nicht mehr im Löwengolf. Der hat der Mannschaft seglerisch jedenfalls ganz schön was abverlangt. Naja, wusste man ja vorher, dass das hier das windreichste Segelrevier der Welt ist.
Nach dem letzen Mistral-Tag probiert meine Crew deshalb recht stolz in San Feliu de Guixols die ersten Tapas (typisch spanische, kleine Vorspeisen) der Reise.


Zurück zum Törn: Von Marseille nach Palma d. M.

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