26.10.2006

Donnerstag, 26.10.06 – Es regnet nicht mehr. Aber der Wind weht weiterhin aus dem Südwesten, für den offenen Atlantik sind bis zu fünf Meter Seegang aus eben der Richtung gemeldet, in die wir wollen. Also bleibe ich an meinem Liegeplatz – und alle anderen hier wartenden Yachten auch. Es hat sich schon eine kleine Gemeinde gebildet, man kennt sich: Neben uns liegt eine neuseeländische Familie, auf der anderen Seite ein deutsch-litauisches Pärchen, dahinter ein paar Norweger und so weiter. Und alle nutzen den Gibraltar-Aufenthalt zum Bunkern und Bummeln. Wolfgang würde zum Beispiel gerne noch Petroleum für meine Lampen kaufen, aber leider muss nach Südspanien auch Gibraltar zur petroleumfreien Zone erklärt werden: der einzige Importeur hat vor einigen Wochen pleite gemacht.


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