08.11.2006

Mittwoch, 08.11.06 – Seglerisch das gleiche wie gestern: Schöner Nordost füllt die bequeme Rollgenua, weiterhin Kurs Südwest an der Küste entlang, vorbei am Kap Entellada o Lantailla, von wo aus Afrika nur 45 Meilen entfernt ist, weiter bis in den Fischerhafen Gran Tarajal. Hier gibt es keine Schwimmstege, und so ist meine Crew ganz dankbar, dass der einzig vernünftige Liegeplatz längsseits an einem französischem Schoner ist: So gehe ich mit Ebbe und Flut einfach mit dem Nachbarn mit, der immer ein Auge auf seine Leinen werfen muss. Ich bekomme natürlich auch eigene Leinen an Land, aber die sind wegen des Außenliegeplatzes schon so lang, dass die zwei Meter Tidenhub nichts ausmachen.
Beim Bummel durch das angenehm verschlafen-untouristische Städtchen kann endlich mein Petroleum-Bestand erneuert werden, Wolfgang kauft den Laden leer. Sechs Liter, sollte ’ne Weile reichen.


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