25.02.2007

Sonntag, 25.02.07 – Die Nacht bleibt ruhig, um 00.15 bleibt die Isla Mona achteraus, leichte Brisen ziehen mich leise weiter zur Isla Saona an der Südostecke von Hispaniola. Um die Ecke herum soll es eine Marina geben, leider gibt es aus der Gegend kein aktuelles Hafenhandbuch, Wolfgang hat ein weinig im Internet recherchiert und die Koordinaten der Hafeneinfahrt herausgefunden. Mit dem Fernglas lassen sich auch schon Masten erkennen, die deutlich länger sind als meiner, dann werde ich ja wohl auch rein passen. Überraschung: Eine riesige, topmoderne Marina für Reiche und Superreiche. Und für uns. Das Einklarieren geht auch am Sonntag recht problemlos am Liegeplatz vonstatten, lediglich die leider deutlich eingeforderten Bestechungsgelder nerven.
Wolfgang ist noch müde vom Nachttörn, aber Peter dreht eine Erkundungsrunde durch das Gelände und findet heraus, dass ich in Casa de Campos liege, und das ist das größte, berühmteste und teuerste Hotel- und Villen-Resort der ganzen Karibik. Was man so nebenbei alles erfährt: Es gibt hier drei Golfplätze von internationalen Stararchitekten, ein paar hundert Pferde samt Polofeldern, dutzende Swimmingpols, ein auf altspanisch getrimmtes „Dorfzentrum” und natürlich ein paar hundert „Häuschen” für die High Society. Das ganze ist natürlich hermetisch gegen die Außenwelt abgeriegelt. Meine beiden Jungs haben ganz schön Mühe, für eine leichte Abendmahlzeit eine Bar zu finden, die einfach nur ein paar Sandwichs serviert!


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