17.09.2007

17.09.2007

Montag, 17.09.07 – Das Sonntagsei wird zur Stärkung für die Abwehrkräfte nachgeholt, dann stürzt sich meine Mannschaft in die Sehenswürdigkeiten von Atlantic City. Und vom kleinen, aber schönen Aquarium (Eintritt in der Liegeplatzgebühr inbegriffen!) mal abgesehen, sind das ja nun mal mehr oder weniger nur die riesigen Casinos. Die Sonntagseiabwehrkräfte benötigt man natürlich, um der Versuchung zu widerstehen, Haus und Hof, bzw. Mast und Kiel zu verspielen! Atlantic City ist entweder von innen oder bei Nacht beeindruckend. Von innen sind die Casinos nämlich fast alle äußerst aufwendig dekoriert, an einigen Stellen ist die Illusion so perfekt, dass man z.B. meint auf einer luftigen mediterranen Piazza zu stehen, dabei befindet man sich irgendwo tief im Bauch eines Hochhauses. Und bei Nacht sind natürlich all die Glitzerlichter toll, ist eben das Las Vegas der Ostküste. Wwolfgang verspielt 15 Cent, wobei davon zehn dafür draufgehen, erstmal zu lernen, das Gerät überhaupt richtig zu bedienen. WolfgangG verliert dann auch noch fünf Cent, weil er ja jetzt schon weiß, wie das Verlieren geht. Aber vor jedem weiteren Cent steht die Eierkraft. Danach schauen die beiden lieber wieder den anderen Leuten beim Verlieren zu. Da gehen Beträge über die Spieltische, das ist schon atemberaubend! Gut, dass es in zweiter Reihe, also hinter den Palästen an der Strandpromenade, so viele Pfandleihen gibt, wo der freudige Spieler dann noch sein letztes Hemd versetzen kann.


Zurück zum Törn: Von New York nach Baltimore

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