09.01.2008

09.01.2008

Mittwoch, 09.01.08 – Das Frühstück im Paradies wird so lange hinausgezögert, wie es eben geht, aber so gegen kurz vor zehn dreht sich mein Bug dann doch in Richtung Süden. Hinter den Exumas ist das Wasser weiterhin seegangsfrei, allerdings nicht sandbankfrei. Zwischen ein paar Kurven beißt mal wieder ein Barrakuda, schade, dass man die hier nicht essen soll.
Die letzte Sandbank für heute liegt vor Staniel Cay, aber selbst bei Ebbe finden sich noch über zwei Meter Wassertiefe, da habe ich ja noch glatte zwei Handbreit Wasser unter meinem Kiel! Auf Staniel Cay gibt es ein paar kleine Marinas, naja, Stege mit Kneipe. Standesgemäß liege ich im „Staniel Cay Yacht Club”. Da hängen in der Bar viele Fotos von der Filmcrew vom James Bond „Thunderball”, für den die Unterwasseraufnahmen in einer Grotte gegenüber gedreht wurden. Meine Mannschaft hat aber was noch viel schöneres zum Schnorcheln gefunden, nämlich ein gutes halbes Dutzend brauner Freunde, die unter mir auf dem weißen Sand liegen. Wolfgang geht als erster ein bisschen spielen, danach trauen sich alle und haben ein Erlebnis für’s Leben… Ein Rochen war auch noch da…
Beim Abendessen im Club gibt es natürlich nur ein Thema: „Wie der plötzlich auf mich zugeschwommen ist!” – „Der eine war bestimmt 2,5 Meter!” – „Die sind echt schön!” Klar sind die schön! Schöner geht kaum. Wenn bloß Steven Spielberg diesen bescheuerten Film nie gedreht hätte…


Zurück zum Törn: Von Nassau nach Havanna

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