17.06.2008

Dienstag, 17.06.08 – Eine Tag und zwei, drei leckere Tunfischvarianten (Sashimi, Poisson Crue etc…) später ist nämlich schon wieder Land in Sicht: Das Atoll Takume. Leider auch ohne Pass oder Ankerplatz, aber dahinter liegt Raroia – und da will ich wieder hin. Weil ich anno 2001 da ja schon mal war, wagt mein Skipper eine Nachteinfahrt durch die schmale Rinne in die Lagune. Ein Richtfeuer weist den Weg hinein, und innen ist dann ordentlich bis zum Ankerplatz betonnt. Leider strudelt mir der letzte Rest der Ebbe mit über fünf Knoten entgegen, gruseliges Kabbelwasser schäumt um mich herum und dreht und wendet mich und brandet auf den Riffen, aber Monika steuert heldenhaft auf der Richtfeuerlinie, während Wolfgang mit Echolot, Radar und elektronischer Seekarte feinnavigiert und Christian mit dem Suchscheinwerfer die Realität im Auge behält. Gerdi, Sylvia und Ursel halten zusätzlich Ausschau, rufen die Tiefe aus, falls der Skipper zwischen Kartentisch und Deck das Echolot mal nicht einsehen kann und drücken ansonsten die Daumen, dass der Mond weiter scheint. Tut er, und der Rest klappt auch: Um 23.10 h liege ich vor dem Dorf Ngarumoava vor Anker. Das war spannend!


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