10.08.2008

Sonntag, 10.08.08 – Apia erinnert heute an eine klassische Westernstadt kurz vor dem Showdown der verfeindeten Banditen: Niemand auf den Straßen, nur der Wind säuselt um verlassene Häuserecken, ein paar heimatlose Kavatrinker in der Markthalle – spannungsgeladene Stille überall: Wird mein Skipper es schaffen, die Behörden zum Ausklarieren zu überreden? Pünktlich um 18.00 h, wie mit dem Skipper der „Sören Larssen” verabredet, erscheinen der Oberzöllner und die Dame von den Einwanderungsbehörden im Fährterminal, Wolfgang muss nur noch die Unterschriften meiner Crew auf den Ausreisekärtchen fälschen- dann sind wir klar zum Ablegen. Es bleibt sogar noch Zeit für ein letztes Abendessen im „Aggie Greys”, alle anderen Restaurants haben geschlossen.
Um 22.00 h kommen meine Leinen an Deck, im Lee von Upolu geht die Fahrt erst einmal gemütlich an der Nordküste entlang bis an die Apolima Strait, die Opolu von Savaii trennt. Von hier an geht der Kurs nach Süden, die halbausgerollte Genua zieht mich in eine schöne erste Nacht.


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