22.08.2008

Freitag, 22.08.08 – Bei der Einfahrt nach Pangai kann ich leider nicht mehr hupen oder bremsen, als ein Wal plötzlich direkt vor mir über den Zebrastreifen schwimmt. So nah wollten wir die Riesen ja nun doch nicht sehen! Geschickt lässt er sich auf 1,95 m Tiefe absinken, lässt mich mit meinen 1,85 m Tiefgang oben drüber rutschen und holt hinter meinem Heck noch mal tief Luft, bevor er endgültig an der Riffkante hinunter verschwindet. Glück gehabt, er und ich!
Vor Pangai liegt nur eine einzige andere Yacht vor Anker, die Hapai-Gruppe ist ein eher weniger besuchtes Revier. Nachdem alle über Mittag ausgeschlafen haben, setzen Gerdi, Julia und Wolfgang zum Fähranleger über und bummeln durch den Ort. Hafenmeister und Zollbeamter nehmen kurz meine Schiffsdaten auf und erstellen gleich die Weiterreisepapiere, in der Bäckerei gibt es frisches Brot und in der einzigen Kneipe leckere Hamburger, Internetanschluss und höllisch guten Rumpunsch…


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