10.10.2009

Samstag, 10.10.09 – Plötzlich, um 10.15 h dreht sich das Wasser in der Toilettenschüssel andersherum, die ganze Crew hat Schlagseite zur anderen Richtung, der Kompass kippt um 180 Grad, die Meilenzählung am Kartenrand läuft rückwärts und das GPS zeigt null: Ich fahre mal wieder über den Äquator! Bei 104°60’E hat DIE Linie nun die nächste Lücke. Da aber weiterhin herrliches Segelwetter und außerdem schon Land in Sicht ist, gehen die Feierlichkeiten ausnahmsweise im Bordalltag unter. Sylvia bäckt aber schon mal einen Schokokuchen, zum Nachfeiern am Abend. Da liege ich nach einem kurzen Riffrumpler (Wolfgangs Schuld, zu knapp navigiert?) nämlich in der nördlichen Lingga-Gruppe in einer verschwiegenen, absolut ruhigen Bucht zwischen den Inseln Baru und Senimpan. Manfred schenkt den letzten Whisky zum Anstoßen auf anfangs zähe, aber dann doch sehr schöne 546 Meilen seit Kumai ein. Und auf die glückliche Ankunft in der heimatlichen Hemisphäre natürlich, Prost!


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