Donnerstag, 25.03.10

Donnerstag, 25.03.10 Morgens um 08.00 h steht der Minibus wie bestellt vor dem Hafentor, ein französisches Pärchen steigt mit ein, um die Kosten zu senken, dann gibt Gamini, der Fahrer, Gas und meine Crew entschwindet in die Berge. Ich darf ja nur hier im Hafen an zwei Landleinen und vierzig Meter Ankerkette rumliegen, aber weder wäre ich irgendwie die Haarnadelkurven über die großen Pässe auf dem Weg nach Norden hinauf noch in die Enge der Edelsteinmine im Tal von Ratnapura hinuntergekommen. Die Mine ist eigentlich nur ein 14 Meter tiefer Schacht in den Schlamm des Flusstales hinab, oben drauf ein paar Bambushütten, unten zweigen ein paar Stollen ab. Die Edelsteinsucher knien in Schlick und Wasser und schaufeln den Schlamm in Säcke, die dann per Handwinde ans Tageslicht gekurbelt werden. Immerhin wird über ein Rohr etwas Frischluft runter geblasen, Volker und Wolfgang haben nach einer halben Stunde wieder Lust auf mehr Sauerstoff und bewundern die Arbeiter, die da täglich unten schuften. Also klettern die beiden wieder an der Bambusstange an der Schachtwand hoch und beschließen, den Beruf doch nicht zu wechseln. Obwohl, die Steine sind schon schön. Gamini weist immer wieder auf die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke hin, Lipton’s Teeplantagen, ein Wasserfall, ein bunter Fasan, wilde Bienennester und immer wieder einfach die grandiose Landschaft der bis zu 2400 Meter hohen Berggipfel. In Ella ist Endstation für heute, Gamini weiß natürlich auch noch ein prima Hotel mit tollem Ausblick und Familienanschluss.


Zurück zum Törn: Von Phuket nach Sri Lanka März 2010

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