Freitag, 16.04.10

Freitag, 16.04.10 Das erste Frühstück am ruhigen Ankerplatz wird natürlich genossen, ein paar Fische an den Korallenblöcken wollen auch noch bestaunt werden, keine Eile also. Erst am Nachmittag darf ich dann wieder aus der Dorflagune raus und ein paar Meilen nach Süden. Blauer Himmel mit ein paar Cumulus-Wolken, eine schöne Brise aus Südwest, weiterhin kein Seegang – schade, dass es nur 17 Meilen bis zum Ankerplatz Hulhumale am Flughafen sind. Wolfgang versucht, die Behörden oder einen Agenten zu erreichen, aber niemand meldet sich, deshalb wandert meine Crew illegal ein. Mit der Fähre kommt man von meinem Liegeplatz aus prima nach Male, der Hauptstadt, hinüber, und dort stellt mein Skipper dann fest, dass sich das kleine Provinzkaff zu einer immer noch kleinen, aber recht mondänen Metropole entwickelt hat. Eine SIM-Karte, die auch zum Web-Surfen verwendet werden kann, ist schnell gekauft (neue Nummer: +960 7505740 !), kleine Restaurants gibt es auch reichlich zur Auswahl. Den Höhepunkt des Tages bildet allerdings eine Flugshow schon wieder zurück am Fähranleger auf Hulhumale: Hella, Bernhard und Wolfgang gehören nun zu den wenigen Menschen, die einen ausgewachsenen Manta-Rochen an einer Bushaltestelle haben Saltos fliegen sehen, und zwar im Schein einer Straßenlaterne. Selbiger hat wohl Futter für den Flieger angelockt, der sich im Fressrausch gar nicht von den Menschen am Kai stören lässt.


Zurück zum Törn: Von Sri Lanka zu den Malediven April 2010

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