Samstag, 01.05.10

Samstag, 01.05.10 Viligirivaru ist im Hafenhandbuch als Hotelinsel eingetragen, aber irgendwie sieht es merkwürdig leer aus. Doch einsam? Mit dem Fernglas erkennt man Bungalows, aber die scheinen alle unbewohnt zu sein. An der Nordseite der Insel liegt eine Festmacheboje in der gut geschützten Bucht, da werde ich erst einmal vertäut. Und beim Erkundungsspaziergang wird dann klar, dass hier zwar mal ein Hotelresort war, selbiges aber gerade von drei Einheimischen und einer Schubkarre abgerissen wird. Die Insel ist groß genug, um dem gewaltigen Demolierungstrupp aus dem Weg zu gehen, die Westhälfte liegt mehr oder weniger unberührt da – also doch Zelten am Strand? Der nun schon wieder abnehmende Mond lässt auf sich warten, der „Bautrupp“ ist unsichtbar im Dschungel, die Insel wirkt trotz der ab und zu aufflackernden Lampe am ehemaligen Anleger nun doch irgendwie unheimlich. Zu unheimlich, und am gemütlichsten ist es ja sowieso hier an Bord!


Zurück zum Törn: In den Malediven Mai 2010

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