Samstag, 08.05.10

Samstag, 08.05.10 Anker auf, Groß und Fock rauf, ab zum Süd-Male-Atoll. Auf der Großschifffahrtsreede wäscht mir ein kurzer Schauer noch schnell das Deck sauber, ein paar Delfine bringen Glück vorbei und ich bin mit meinem einsamen Skipper unterwegs. Gustav, der Autopilot, übernimmt natürlich das Ruder, der Wind passt gut und nach 20 schönen Meilen fällt mein Anker in der kleinen Hafenlagune von Guraidhoo. Da war ich ja schon mit der letzten Crew, der Platz ist zwar eng, aber sicher, hier kann man es aushalten. Am Abend gönnt sich Wolfgang Gemüsereis im kleinen Restaurant und kommt früh zurück an Bord, denn im Westen ziehen Gewitter auf. In den Böen dreht der Wind natürlich, weshalb ich nun auf die andere Seite eines Dhonis (das sind die hiesigen Fischer- und Fährboote) schwoje. Das passt aber gut, Wolfgang hängt einfach noch ein paar Fender extra dazwischen und bringt zwei Leinen über. So liege ich vor Anker und zusätzlich an der Boje des Dhonis, doppelt gemoppelt hält besser.


Zurück zum Törn: In den Malediven Mai 2010

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