Sonntag, 18.04.10

Sonntag, 18.04.10 Die „Nora Simrad“ ist auch angekommen, die Norweger haben jedoch keinen Blasebalg für ihr Beiboot und keine Hafenhandbücher von der Gegend. Das Dingi ist an meiner Badeplattform schnell aufgepumpt, aber zum Kopieren meiner Unterlagen fahren die beiden Skipper in das Neubaugebiet auf Hulhumale. Und da staunt Wolfgang nicht schlecht: Hier ist in den letzten sechs Jahren eine moderne, grüne, praktische Trabantenstadt entstanden, die etwas Abhilfe für die Wohnraumnot in Male schafft. Das scheint gut zu funktionieren, viele Bäume wurden gepflanzt, die öffentlichen Verkehrsmittel binden Hulhumale und Male gut aneinander an; macht alles einen gepflegten, wohl organisierten Eindruck
Aber so schön, dass man hier noch weiter liegen bleiben muss, ist es nun auch nicht: Ein paar Meilen weiter westlich lockt auf Giravaru ein kleines Resort mit Mini-Hafen. Ich bekomme einen Liegeplatz, Hella und Bernhard eine Dusche nach der Schnorchelrunde im Hausriff und Wolfgang sein erstes gezapftes Bierchen, Male ist alkoholfrei. Irgendwie verdunstet der Gerstensaft rasend schnell…
Und alle bekommen die neuesten Neuigkeiten aus dem luftraumberuhigten Europa, denn im Resort sind einige Gäste gestrandet: keine Flüge zurück nach Deutschland. Ich bekomme richtig gute Angebote für Fährdienste ins Mittelmeer, aber Wolfgang winkt ab, mein Kurs geht ja nächsten Monat nach Süden.


Zurück zum Törn: Von Sri Lanka zu den Malediven April 2010

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