Sonntag 21.02.10

Sonntag 21.02.10 Wer feiern kann, der kann auch früh aufstehen. Bis zum James Bond Felsen sind es zwar nur drei, vier Meilen, die ich wegen der Ebbe zum Teil durch den Schlick geschoben werden muss, aber die Ankunft vor den Touristenmassen macht den Frühstart wett. Außerdem sind die Perlen noch schön billig…Nach dem exklusiven Rundgang über die kleine Insel mit dem berühmten, fast schwerelos balancierenden Felsen gibt es den nun fast schon traditionellen Bond-Brunch im Cockpit: Sonntagsei, frische Ananas, Papaya und Mango, Bond-Soundtrack und der Blick rüber zum Strand, wo langsam aber sicher die Stehplätze rar werden.
Die Mittagshitze überstehen  wir mit etwas Fahrtwind unterwegs nach Koh Pan Yi, kaum vor dem Stelzendorf verankert steht das nächste Highlight auf dem Programm. Pünktlich um 15.00 h kommt Bek mit seinem Longtailboot längsseits und chauffiert meine Crew durch die Mangrovenwälder der PhangNga-Bucht. Und weil nun Hochwasser ist, kann er in die verwinkeltsten und schmalsten Känale und Seitenarme hinein, unvorstellbar, wie er da immer wieder hinaus kommt! Unterwegs gibt es Eisvögel, Reiher, Adler, einen Mini-Kormoran, Seezigeunerlager, einen Mangrovenbuddha, Luftwurzeln, Schwimmpalmen, Steilwände, eine durchfahrbare Tropfsteinhöhle, essbare Schwalbennester, vorgeschichtliche Felszeichnungen und den endlosen Dschungel zu bestaunen: eineinhalb Stunden lang Dauerfotoalarm.
Nach dem auch schon wieder faszinierenden Rundgang durch das Stelzendorf fischt der Hilfskellner im Restaurant einen großen Snapper aus dem Vorratsnetz vor der Terrasse, frischer geht es nicht.
Erst spät am Abend kehrt langsam wieder Ruhe in diesen überbordenden Tag ein, der halbe Mond schimmert über den Felsen, Bettina und Wolfgang spielen Engel im Leuchtplankton an der Badeplattform, dann fällt eine abenteuermüde Crew in die Kojen.


Zurück zum Törn: Von Phuket nach Phuket Feb./März 2010

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