Sonntag, 21.03.10

Sonntag, 21.03.10 Ein Wal springt hinter mir aus dem Wasser, lässt sich auf den Rücken fallen, bläst noch mal kurz und ist wieder weg. Ein kurzer Besuch, aber trotzdem schön! Der letzte Glanzpunkt dieser Strecke, denn um 14.00 h erreiche ich schon den Wegepunkt an der Südspitze Sri Lankas. Volker will wegen der leichten Brise den Blister setzen, Wolfgang würde ja lieber mit dem Motor mogeln (Diesel habe ich ja noch reichlich im Tank, nix gebraucht bisher!), Volker setzt sich durch. Und das ist auch prima so, denn die Brise wird im Lee der großen Insel zwar schwächer, hält aber noch den ganzen Nachmittag und sorgt für ein wunderbar leises Ausgleiten auf den letzten Meilen. Die große, gelbe Blase lockt außerdem immer wieder ein paar Fischer an, die lachend und schwatzend auf mich zusteuern, ein paar Dosen Cola schnorren und dann mit ihren abenteuerlichen Gefährten auf Tintenfischjagd gehen.
Um nicht im Dunkeln in Galle anzukommen, und auch um nicht im Dunkeln Slalom durch die Fischer segeln zu müssen, birgt meine Mini-Mannschaft kurz nach Sonnenuntergang die Segel und setzt mich auf Drift. Die Strömung hat mir seit Phuket eh schon ca. 150 Meilen von eigentlich 1150, also einen vollen Tag geschenkt, da kann sich mich zum Schluss auch noch ein paar Meilen alleine schieben.


Zurück zum Törn: Von Phuket nach Sri Lanka März 2010

Hinterlasse einen Kommentar

Captcha loading...