Montag, 07.06.10

Montag, 07.06.10 Prima Wetter, Wolfgang baut die Passatbesegelung auf und wundert sich dabei über den Tintenspritzer auf dem Vorschiff. Da war wohl ein Kalmar über Nacht zu Besuch. Anscheinend hat er aber den Weg zurück ins Wasser gefunden, denn er selber ist nicht zu sehen.
Da mein Gedicht letztens so gut angekommen ist (vielen Dank für die lieben Kommentare!), habe ich euch noch einmal eines geschrieben, ein ganz leises, kleines, das ihr nicht laut lesen braucht, eher leise denken und sich vorstellen.

Nachtwolke

Kein Mond-
und sternenübersät,
sich spiegelnd gar
auf glattem Meer
das sagenreiche Bilderbuch.

Da segelt nur für sich
des Tages letzte kleine Wolke
durch all die Götter,
Helden und Figuren,
und schafft in all dem Funkellicht
ein kleines Stückchen samt’nen Raum
für deinen eig’nen, hellen Traum.


Zurück zum Törn: Von den Malediven zu den Seychellen Mai/Juni 2010

Ein Kommentar für “Montag, 07.06.10”

  1. Andreas Volbracht sagt:

    even better, wolfgang
    sei´s drum
    auch wenn
    – was ich nicht wirklich denke –
    Du es nicht gerne hörst und
    liest es doch
    wehrlos so fern doch nah
    der worte wegen
    was ich Dir krittele ist das
    „in all dem Funkellicht“ und
    „deinen eignen hellen Traum“
    da weckt sich Zweifel
    all dem
    wär das nicht
    ein bischen gar zu all summarisch und deinen „eignen“
    „hellen“ gut, da lebt der Widerspruch zum Dunkel
    – aber „Traum“ nun –
    ist das gar zu sehr nicht nur des Reimes wegen eingefügt
    passend gemacht für eine Logik
    die nicht zwingend sich ergibt
    aus dem
    was Du uns da
    so trefflich teilen lässt
    – die Wolke in der Nacht –
    für uns gemacht
    dein Bild
    von einer fernen, nahen Wolke.

    Herzlich andreas

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