Montag, 12.07.10

Montag, 12.07.10 Durch das Aufkreuzen gegen den frischen SE-Monsun werden aus sieben Meilen Luftlinie doch noch zwölf Meilen hoch am Wind, bei den kurzen Distanzen hier in der Gegend freut man sich ja direkt, wenn so doch mal wieder ein paar Stunden schönes Segeln zustande kommen! Das ist der Dauerzwiespalt hier an Bord: Einerseits ist natürlich beständig schönes Segelwetter (von den Schauern zwischendurch mal abgesehen?), aber andererseits möchte auch niemand eine der wunderschönen Buchten auslassen. Und die liegen nun mal dicht beieinander! Die Anse á la Mouche ist der am besten geschützte Ankerplatz des Törns, über eine Meile weit schneidet sie nach Osten ins Inselinnere ein, um in einen weiten, weißen Strand auszulaufen. Hier hat sich noch kein großes Hotel breit gemacht, beim Landspaziergang entdecken Sonja, Andreas und Wolfgang zwei kleine Restaurants, ein paar Mini-Läden, eine Schildkrötenzucht, einen neuen Pickup, der gerade als Totalverlust im Graben gelandet ist und einen Schrotthändler, der noch gar nichts von seinem Glück weiß. Nadine hakt unterdessen den letzten Punkt auf ihrer Urlaubswunschliste ab und entspannt in der Hängematte auf dem Vorschiff.


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