Donnerstag, 29.07.10

Donnerstag, 29.07.10 Der eigentliche Grund für den Aufenthalt hier ist das Vallée de Mai mit seinem weltweit einzigartigen Bestand von Coco-de-Mer- und anderen endemischen Palmen. Die Dimensionen hatte ich ja schon mal beschrieben, der heutige Gag dazu: Sagt die Lehrerin: „Bringt morgen alle ein paar Blätter mit, die wir dann pressen und ein Heft einkleben!“ Am nächsten Tag fahren ein paar LKW vor, das Entladen scheitert aber daran, dass die 14-m-Stängel nicht ins Klassenzimmer passen…
Als Spaziergänger zwischen den urzeitlichen Wedeln kommt man sich einfach nur winzig vor. Ein Parkaufseher hat gerade eine abgefallene Nuss gefunden und erklärt, dass der Inhalt nach China als Potenzmittel verkauft wird, bei der Form der Nüsse ja kein Wunder: Nichts anderes in der Natur ähnelt derart perfekt einem knackigen Hintern… Wolfgang und der Ranger stellen nur lachend fest, dass sie auf derartigen Aberglauben nicht angewiesen sind, weil alles prima funktioniert. Die leere, wieder zusammengeleimte Hülle wird dann als erotisches Souvenir verkauft, leider sehr teuer. Als tolle Zugabe zu all den Palmen, Vögeln, Echsen und Fröschen erspäht meine Mannschaft heute einen der extrem seltenen Schwarzen Papageien, Glück gehabt!
Abends kocht „Mama“ Lavinia in ihrem Mini-Restaurant voller Nippes ein leckeres Creolisches Menu, nur den Absacker gibt es wieder hier bei mir im Cockpit.


Zurück zum Törn: Seychellen Juli/August 2010

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