Mittwoch, 28.07.10

Mittwoch, 28.07.10 Bis 16.00 h hat der Skipper noch crewfrei gegeben, und als alle wieder an Bord sind, ist das einhellige Urteil: „Hier könnte man wirklich mal länger Urlaub machen, die Insel ist nicht nur wunderschön, sondern mangels Autoverkehr und Massentourismus auch noch ein echtes Entspannungsparadies.“
Mit Sonnenuntergang laufe ich in die Baie S. Anne auf Praslin ein, wo mir eigentlich der nette M. Roberts eine Boje zuweisen sollte. Er ist aber nicht da, also fischen Andreas und Norbert einfach die Boje hoch, an der ich letztens schon lag. Wolfgang brutzelt eine Tortilla, als es plötzlich am Heck brummt und ein völlig aufgeregter M. Roberts in einem wilden Mix aus Französisch, Englisch und Creolisch über eine „***-Chartercrew“ flucht, die bei ihm ein Lobsterdinner für vier Personen bestellt hat. Und nun nicht aufgetaucht ist. Schon wegen der Creolischen Soße, die er immer verschenkt, weiß mein Skipper, wie gut der Mann kocht. Die Tortilla schmeckt auch kalt zum Frühstück, aber die Langusten kann man ja nun schlecht einfach verkommen lassen: Zusammen mit Reis, Salat und einem Hühnercurry als „Sättigungsbeilage“ wandern die Krabbeltiere von links nach rechts und ein Fuffi von rechts nach links über die Reling. Und dann geht mal wieder ein Galateia-Festgelage los.


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