Sonntag, 29.08.10

Sonntag, 29.08.10 Christiane wird immer den Geruch von Feuer als ersten Eindruck von Madagaskar behalten. Im Hinterland steigen die Gebirgsketten auf, und zwischen den Inseln um Nosi Be herum tummeln sich die Fischer in ihren Dhaus und Auslegerkanus. Eines der Bötchen winkt mich heran, Seenotfall, denn der Bug des Einbaums ist gespalten und benötigt zur Rettung ein paar Meter feste Leine aus meiner Backskiste. Da können wir helfen.
Vor Nosi Komba fällt mein Anker – und sofort ist allen klar: Das hier ist Afrika! Ein wunderschönes Dorf, palmwedelgedeckte Hütten, Bananenstauden in den Gärten, Musik, handzahme (weil angefütterte!) Makis in den Bäumen, ein netter Inselführer, der die Attraktionen erklärt und ein tolles Restaurant am Strand: Claudia serviert Fisch vom Holzkohlengrill, Zebuspießchen, Garnelen in Knoblauch, Gemüse, Bier und Rum mit frischer Vanille. Alleine die Vanillereste, die im Rumglas am Boden kleben bleiben, hätten in Europa das gekostet, was Claudia für die ganze  leckere Mahlzeit verlangt. Hier bleibe ich gerne ein paar Wochen!


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