Freitag, 31.10.10

Freitag, 31.10.10 Der Wind macht eine Pause, und als er vor Port Elizabeth wieder auffrischt, da kommt ein deutsches Whalewatching-Boot längsseits und meldet eine Wettervorhersagenänderung. Für die Gegend ist Sturmwarnung gegeben, die nächste Kaltfront kommt schneller, als erwartet. Blinker rechts, Hafeneinfahrt. Den Robben, die gerade Rückenschwimmen üben,  und dem Glattwal, der dahinten bläst, ist das Wetter egal. Uns nicht. Der Yachtclub liegt direkt neben der Manganverladung, und was erst wie ein Parkplatz für ungeliebte, ungepflegte Yachten aussieht, entpuppt sich als Unmöglichkeit, ein Schiff hier sauber zu halten. Nach ein paar Stunden bin ich genau so schwarz wie alle anderen. Die TO-Stützpunktleiter sehen meinen Clubstander und kommen auf einen Kaffee vorbei, eine nette Geste – und Infos von den eingesessenen Yachties sind ja immer gut.
Claudia hat eine Freundin in der Stadt, und Carrin gesellt sich zum Sylvesterschmaus zu meiner Mannschaft. Danach wird mit den Einheimischen auf der Hafenpromenade gefeiert, an der Pier wird ein Feuerwerk gezündet, das ziemlich waagerecht nach Nordosten geweht wird, aber Feiern können die Jungs und Mädels hier! Frohes Neues Jahr!


Zurück zum Törn: Von Durban nach Kapstadt - Dezember 2010

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