Mittwoch, 12.01.11

Mittwoch, 12.01.11 Ich habe meine Streicheleinheiten natürlich auch verdient und werde ordentlich gewienert. Nur den Dreck aus Port Elizabeth, den werde ich wohl erst bei meinem alljährlichen Werftserviceaufenthalt  mit einem Hochdruckreiniger los. Wusste gar nicht, wie ekelig Manganstaub sich in Gelcoat festsetzt. Und dann kommt schon der Abschied, ihr wart eine tolle Crew für die Reise um DAS Kap, kommt bald mal wieder!
Am Nachmittag bekommt der Tafelberg ein Tischtuch, so nennen die Einheimischen die Cumuluswolken, die wie feste Watte auf dem Plateau liegen und an der Vorderseite kaskadenartig in die Tiefe stürzen. Ein wunderbares, einzigartiges Naturschauspiel. Der Sage nach sitzen oben auf dem Berg Rip van Winkle und der Teufel und rauchen um die Wette. Um 22.30 h weiß mein Skipper, dass mit der Wolkenformation nächtliche Sturmböen angekündigt werden. Auf der großen Ketsch neben mir verabschiedet sich die Rollgenua und weht bis in den halbfertigen BMW-Pavillon. Kleine Panikaktion aller Anwesenden, geht nochmal alles gut. Da hätten die Münchner fast nochmal von vorne anfangen können…


Zurück zum Törn: Von Durban nach Kapstadt - Dezember 2010

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