Samstag, 08.01.11

Samstag, 08.01.11 Man könnte hier natürlich noch länger bleiben, aber für morgen ist Bewölkung und danach Starkwind gemeldet. Und meine Mannschaft will bei Sonnenschein in Kapstadt einlaufen. Ich auch! Andreas und seine Mitseglerin kommen zum Frühstück vorbei, aber dann geht es zügig los. Auf halbem Weg nach Norden stecke ich in einer Nebelbank, was Claudia, die sich hier ja auskennt, schier verzweifeln lässt: „Hier sollten wir jetzt Campsbay und den Tafelberg sehen!“ Man sieht nichts. Wolfgang opfert den Göttern einen Schluck Bier – und wie von Geisterhand hebt sich der Nebel und gibt den Blick auf einen der schönsten Häfen der Welt frei. Schon toll, wie sich die Stadt in die Mulde unter dem Tafelberg schmiegt. Das neue Fußballstadion bleibt an Steuerbord liegen und nach einigen Telefonaten und Funkgesprächen darf ich in die kleine, neue Innenstadtmarina im Victoria-and-Alfred-Basin. Eine Schwenk- und eine Klappbrücke werden für mich geöffnet, dann liege ich mitten im Geschehen, eingekreist vom weltberühmten Cape Grace Hotel, vom weltberühmten One and-Only (Welteinziges sechs-Sterne-Hotel), vom weltberühmten Aquarium und von der Restaurant- und Shopping-Meile an der Waterfront. Genial. Die weltberühmte Kapstadt-Rio-Regatta wird heute mit einem Rockkonzert verabschiedet, ich (weltberühmt!!!) nehme die Festivitäten mal wieder als Willkommensparty für mich und meine Crew! Leinen fest und ab ins weltberühmte Getümmel.


Zurück zum Törn: Von Durban nach Kapstadt - Dezember 2010

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