Freitag, 25.02.11

Freitag, 25.02.11 Um 05.30 kommen die ersten Lichter in Sicht, und mit Sonnenaufgang erscheint nach und nach die ganze Insel: Rau, vulkanisch, senkrecht und abweisend aufsteigend aus großer Tiefe, kahl und unwirtlich, drohend erscheint Napoleons Verbannungsort von dieser Seite.
Unter Abspielen von „God save the Queen“ wird die britische Flagge unter der Steuerbordsaling gesetzt, und um 12.00 h, 1884 Meilen nordwestlich von Kapstadt, liege ich an einer Festmacheboje vor dem Städtchen Jamestown. Der Hafenmeister kommt zur Begrüßung an Bord, erklärt die zu erledigenden Behördengänge – und schon entschwindet meine Crew mit der kleinen Pendelfähre zum ersten Spaziergang an Land. Der Papierkram ist schnell erledigt, der Nachmittag gehört dem Touriprogramm. Das kleine Museum, die vielen historischen Gebäude, die berühmte 699-stufige Jakobsleiter zum Oberland und einfach das freundliche Inselleben an einem der abgelegensten Orte der Welt: Kein Flughafen, kein Fähranleger. Aber ein paar prima Kneipen und Restaurants.


Zurück zum Törn: Von Kapstadt nach Fortaleza - Feb./März 2011

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