Samstag, 12.03.11

Samstag, 12.03.11 Land in Sicht! Die Inselgruppe Fernando de Noronha zeigt mit einem riesigen Ausrufezeichen an, wo es lang geht. Für den Felsen käme auch ein anderer Ausdruck in Frage, aber das hier ist ja eine jugendfreie Seite… Erinnert übrigens auch sehr an den Zuckerhut von Rio…Sieht auf jeden Fall sehr nett aus, die Insel ist grün, voller einladender Buchten, ein Städtchen erscheint nach und nach, dann die Boote in der Ankerbucht – und schon geht alles ganz schnell: Higgins, mein Beiboot wird mit dem Staubsauger aufgeblasen, und als der Anker hält, verholen sich Volker und Wolfgang an Land. Auf eine der schönsten Inseln dieses Planeten, und nach einer der besten, beständigsten, ruhigsten Überfahrten meiner beiden Weltumsegelungen. Fast keine Arbeit an den Segeln, einfach nur ein 130er bis 160er Etmal nach dem anderen, keine Schauerböen, keine Flauten, keine Motorstunden außer ab und zu zum Batterien laden, eine tolle Reise, 1987 Meilen in 13 Tagen!
In der Hafenkneipe werden leckere Salate und frische Caipirinhas serviert, und beim Einklarieren bei den Behörden wird gleich mein nächster Crewwechsel mit organisiert: Christian steigt für die letzten Meilen bis Fortaleza zu, und Volker nimmt noch einen Architektenkongress in Sao Paulo mit und fliegt am Montag von hier aus. Aber bis dahin wird noch feste gefeiert!


Zurück zum Törn: Von Kapstadt nach Fortaleza - Feb./März 2011

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