Samstag, 16.04.11

Samstag, 16.04.11 Bis nach Grenada hinüber sind es noch knappe 80 Meilen, das ist zu viel für einen Tagesschlag, aber zu wenig, um vor dem Nachmittag aufzubrechen. So bummelt meine Crew ein letztes Mal durch den kleinen Ort, hüpft nochmal ins Wasser, macht mich langsam seeklar und lichtet erst um 15.30 h den Anker. Weit draußen liegt ein Tiefdruckgebiet auf dem Nordatlantik und stört den Passat. In Lee von Tobago ist deshalb erst einmal kein Wind, aber nach ein paar Meilen kommt eine leichte Brise auf. Und da das Tief nicht nur den Passat, sondern auch die Passatdünung geklaut hat, gleite ich völlig schaukelfrei, aber trotzdem mit fünf, sechs Knoten durch die Vollmondnacht. Eine traumhafte letzte Nachtfahrt.


Zurück zum Törn: Von Fortaleza nach Grenada - März/April 2011

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