Samstag, 23.04.11

Samstag, 23.04.11 So sind mir die Fischer lieber: Kommen mit ihrem kleinen Bötchen  vorbei und verkaufen für kleines Geld drei Riffbarsche und eine gewaltige Languste. Gabi fragt: „Woran erkennt man, dass der Fisch noch frisch ist?“ Da zappelt er zur Antwort…
Bis nach Carriacou sind es nur zehn, zwölf Meilen, damit ich offiziell aus dem Staat Grenada ausreisen kann, werde ich kurz vor der kleinen Stadtpier von Hillsborough verankert. Der Behördengang wird mit einem kleinen Shoppingabstecher kombiniert, aber dann darf ich noch eine Meile weiter fahren. Hinter Sandy Island liege ich in einer Kitschpostkarte. Eine winzige Insel mit ein paar kleinen Palmen (die großen hat Hurrikan Ivan 2004 gekappt), smaragdgrünes Wasser voller Fischschwärme, leichter, kühler Passat und die Languste schon im Topf. Dazu Knoblauchbrot und Weißwein, perfekt.
Thomas lässt einen kleinen Souvenir-Drachen steigen, was wegen der nötigen Umbaumaßnahmen zu unanständigen Dialogen führt, denn Mal hat Assistent Torsten den Schwanz zu lang, dann wieder zu nass, dann soll er ihn auswringen, festhalten, loslassen, kürzen, verlängern, einen Knoten reinmachen… die Mädels kriegen schon ganz rote Ohren! Fertig ausgetrimmt sieht der bunte Himmelsstürmer dann aber, als er in voller Größe in den Sonnenuntergang steigt, wirklich zauberhaft aus.


Zurück zum Törn: Von Grenada nach St. Maarten April/Mai 2011

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