Donnerstag, 10.10.13

Donnerstag, 10.10.13 Das Schönste kommt zum Schluss: Am Kap Doganbey liegt eine der wenigen Buchten, in denen der Vulkanismus seine Spuren hinterlassen hat. Die Felsen leuchten küpfergrün und eisenrot – und unter meinem Kiel blubbert eine kleine heiße Quelle. Das kitzelt an meiner Kielsohle!
Ein Monsterkatamaran quetscht sich später noch ins Eck – und als die Jungs ihren Generator dann ausschalten ist auch wieder Ruhe in der Bucht. Bis dahin konnten Stephan und Wwolfgang aber wenigstens mal eben mit dem Fernglas gucken, was im Fernsehen läuft. Wieso man allerdings überhaupt an einem so wunderbaren Ort bei so wunderbarem Sternenhimmel und so wunderbarem Wetter fernsehen möchte, erschließt sich mir weiterhin nicht. Zumal bei mir an Bord ja viel ferner gesehen wird, nämlich einzeln in jeden Mondkrater. Und natürlich wieder zum Andromeda-Nebel. Nahsehen ist übrigens auch manchmal lustig, denn Stephan entdeckt das Leuchtplankton. Ich habe Kloschüsseln mit Innenbeleuchtung!


Zurück zum Törn: Von Izmir nach Kusadasi - September 2013

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