In den Malediven Mai 2010

Donnerstag, 22.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Donnerstag, 22.04.10 Flugtechnisch bedingt (und froh überhaupt noch angekommen zu sein!) kommt die neue Mannschaft erst heute an, Christine Schäfer und Ewald Sickler aus München und am späteren Abend Tad und Nicolas (Nick) Emmert aus Koh Samui, die beiden leben in Tads Heimat, also Thailand. Sawasdi Ka (Willkommen) an Bord!

Freitag, 23.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Freitag, 23.04.10 Das Freitag der Sonntag der Muslime ist, ist ja bekannt. Aber das Male gleich wie ausgestorben sein würde, damit hat niemand gerechnet. Nach dem Mittagsgebet machen wenigstens ein paar Supermärkte und ausreichend Obst- und Gemüsestände auf dem Markt auf, so dass für den Törn durch die Inselwelt der Malediven gebunkert werden kann. Die schweren Sachen (Getränke etc.) besorgen Nick und Ewald erst später in Hulhumale, da braucht man die Flaschen und Dosen nicht so weit zu tragen. Und weil das alles prima klappt, kann ich am Nachmittag sogar noch ein paar Meilen nach Norden verholt werden, damit ich aus dem Fährschwell und dem Ausflugsbootsverkehr des Anlegers mal weg komme und vor dem Club Med die erste echte Urlaubsstimmung aufkommt. Bis auf Ewald war noch niemand von den vier Freunden mit einer Segelyacht unterwegs, und da ist es schon gut, dass nun endlich Ruhe einkehrt und der erste Sonnenuntergang genossen werden kann.

Samstag, 24.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Samstag, 24.04.10 Kaum bin ich aus der Lagune raus, kaum sind die Segel oben, da begrüßt eine Delfinschule meine Neusegler! Vielen Dank an die Außenbordskameraden für den netten Empfang!
Wolfgang und Ewald beratschlagen die Törnplanung und kommen überein, dass ich nur kurze Etappen segeln soll, um den Törn nicht zur Meilenfresserei werden zu lassen. Inseln erkunden, schnorcheln, Einheimischendörfer besuchen, Einsamkeit genießen – gemütliches Urlaubssegeln soll es werden. Prima, biegen wir einfach rechts ab und fangen mit einem Dorf an! Himmafushi hat ein paar Läden (für die in Male vergessenen Eier!), ein kleines Restaurant und einen guten Ankerplatz, kenne ich ja schon vom letzten Törn! Tad sorgt für Aufregung, weil die Einheimischen sie für eine Einheimische halten. Nun wissen die einheimischen, unverheirateten jungen Männer ja gar nicht, wie eine junge einheimische Frau aussieht, da letztere entweder verschleiert oder gar nicht am öffentlichen Leben teilnehmen. Da können solche Verwechslungen schon mal passieren… Abends zieht ein gewittriger Schauer über mich hinweg, aber den wettert die Mannschaft bei gebratenem Hühnchen an Land ab.

Sonntag, 25.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Sonntag, 25.04.10 Brille auf, Schnorchel rein, Flossen an und ab ans Riff. Und danach 19 Meilen bei leichter Brise und Sonnenschein nach Norden bis in die Maa-Haa-Lagune.  Ein traumhafter Platz, keine Insel, keine Menschen, nur ein Ringriff, perfekter Ankergrund auf einem Sandflecken mit drei Meter Wassertiefe und rundherum nichts als Korallen. Und Fische. Brille auf, Schnorchel rein, Flossen an und ab ans Riff. Tad bekocht die Mannschaft abends thailändisch, ein perfekter Tag!

Montag, 26.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Montag, 26.04.10 Ich werde das der Einfachheit halber von nun an einfach abkürzen: BaSrFauaaR (Brille auf, Schnorchel rein, Flossen an und ab ans Riff)! Da muss man ja nicht unbedingt sofort weg. Na gut, am Nachmittag dann doch noch ein paar Meilen bis zum Eriyadu-Resort. Dort scheint man durchreisende Yachten zu mögen, ich bekomme sogar eine gute Festmacheboje auf der Leeseite der kleinen Insel. Und da gibt es abends ein ganz, ganz seltenes Naturschauspiel zu bewundern: Aus einem östlich vorbeiziehende und sich auflösenden Schauer hängen gerade so viele Tropfen in der Luft, dass sich ein wunderschöner Regenbogen bildet. Nicht so selten, auch schon schön. Da hinter dem Schauer aber klarer Himmel ist, scheint der genau passend aufgehende, fast volle Mond unter dem Regenbogen hindurch in mein Cockpit. Wolfgang und ich haben ja so einiges an Naturschauspielen erlebt, aber das heute ist schon ganz besonders. Eigentlich geht das nämlich gar nicht. Christine: „Für das perfekte Kitschbild fehlen nur noch ein paar springende Delfine!“
Vom Buffet duftet es verführerisch herüber, meine Crew macht sich landfein und führt vor dem Dinner Sondierungsgespräche mit dem Leiter der Tauchschule. Schätzungsweise bekomme ich einen Ruhetag.

Dienstag, 27.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Dienstag, 27.04.10 Richtig getippt, Christine, Ewald und Wolfgang tauchen ab, Nick und Tad schnorcheln am Hausriff, das als eines der schönsten in den Malediven gilt. Zu Recht, es ist traumhaft. Überbordend mit Fischen und Korallen, senkrecht auf fünfzig Meter Wassertiefe an der Außenseite abfallend, unbeschreiblich.
Zur Feier des Tages gönnen sich die fünf Unterwassergucker ein formidables Lobsterdinner, wenn schon – denn schon!

Mittwoch, 28.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Mittwoch, 28.04.10 Am Steg des Resorts darf ich sogar noch Trinkwasser nachbunkern, da freuen sich die Mädels auf nörgelfreies Duschen auf der Badeplattform (Wolfgang ist ja sonst immer pingelig mit dem Wasserverbrauch. Aber so kann er ja nix sagen, meine Tanks sind voll.)
Das Inselchen Rasfari, das eigentlich unbewohnt sein soll, wird leider gerade mit einem Richtfunkmasten versehen, die Wartungsmannschaft von der Antennenanlage gestattet aber wenigstens einen Rundgang um das Eiland. Der wird natürlich gleich für ein Einsiedlerkrebsrennen unterbrochen, das Christine mit ihrem Rennkrebs klar gewinnt.
Ohne die Postler wäre es hier perfekt zum Abenteuer-Zelten, Nick hat extra Dackelhütten besorgt, aber die Techniker winken ab: Verboten. Dann doch wieder BaSrFauaaR.
Abends springen dann tatsächlich Delfine im Mondschein hinter meinem Heck, aber der Regenbogen fehlt. Woll’n wir mal nicht meckern, Wolfgang packt die Gitarre aus, das ist ja auch immer romantisch…

Donnerstag, 29.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Donnerstag, 29.04.10 Morgens BaSrFauaaR, Stachelrochen gucken, die gibt es hier reichlich. Im Sand stecken viele kleine Aale, die halb eingebuddelt wie große Grashalme in der Strömung pendeln, anscheinend gründeln die Rochen nach den scheuen Leckerbissen.
Auf dem Weg nach Süden wechsele ich heute vom Nord- ins Süd-Male-Atoll, im Ozeanwasser dazwischen beißt endlich der von allen, aber am meisten von Tad ersehnte Thunfisch an der Heckangel. Das gibt Sushi als Vorspeise und ein paar saftige Steaks! Ein paar Meilen südlich vom Pass findet sich wieder einer dieser landlosen, einsamen Ringriff-Ankerplätze, die Lagune Varedhdh. Ein riesiger Manta-Rochen taucht auf, wird wegen seiner Größe, und weil man die Schwingen erst nicht sieht, zunächst für einen Walhai gehalten, taucht wieder ab und lässt eine sprachlose Mannschaft an Deck stehen.
Venus leuchtet als Abendstern im Westen, Saturn steht zwischen Löwe und Jungfrau, Mars im Krebs, an der Badeplattform leuchtet Plankton, jeder Tag ist hier voller Naturerleben.

Freitag, 30.04.10

Freitag, 14. Mai 2010

Freitag, 30.04.10 Ein Dorf wäre mal wieder schön, außerdem soll es neben Guraidhu eine einsame Insel geben, die Dackelhütten warten ja noch unausgepackt in der Backskiste. Vor dem Dorf ankern schon einige Tauchboote, im Pass überholen mich drei Adlerrochen, an Land gibt es die üblichen Souveniershops, einen kleinen Supermarkt und ein Krankenhaus für geistig  oder körperlich behinderte Malediver. Da denkt man irgendwie nicht dran, dass in so einem Urlaubsparadies auch die ganz normalen menschlichen Nöte versorgt werden müssen.
Die einsame Insel entpuppt sich als von einer Ziegenhüterfamilie bewohnt und als vermüllt, schade. Der Plastikabfall im Meer und am Ufer ist überall abseits der gekämmten Hotelstrände unglaublich, aber das ist im Rest der Welt ja leider nicht anders.

Samstag, 01.05.10

Freitag, 14. Mai 2010

Samstag, 01.05.10 Viligirivaru ist im Hafenhandbuch als Hotelinsel eingetragen, aber irgendwie sieht es merkwürdig leer aus. Doch einsam? Mit dem Fernglas erkennt man Bungalows, aber die scheinen alle unbewohnt zu sein. An der Nordseite der Insel liegt eine Festmacheboje in der gut geschützten Bucht, da werde ich erst einmal vertäut. Und beim Erkundungsspaziergang wird dann klar, dass hier zwar mal ein Hotelresort war, selbiges aber gerade von drei Einheimischen und einer Schubkarre abgerissen wird. Die Insel ist groß genug, um dem gewaltigen Demolierungstrupp aus dem Weg zu gehen, die Westhälfte liegt mehr oder weniger unberührt da – also doch Zelten am Strand? Der nun schon wieder abnehmende Mond lässt auf sich warten, der „Bautrupp“ ist unsichtbar im Dschungel, die Insel wirkt trotz der ab und zu aufflackernden Lampe am ehemaligen Anleger nun doch irgendwie unheimlich. Zu unheimlich, und am gemütlichsten ist es ja sowieso hier an Bord!

Sonntag, 02.05.10

Freitag, 14. Mai 2010

Sonntag, 02.05.10 BaSrFauaaR, und das schon vor dem Frühstück! Und gerade mal acht Meilen weiter, in Lutz’ Lagoon, das gleiche noch einmal. Diese kleinen Ringriffe inmitten der bis zu sechzig Meilen langen Hauptlagunen sind trotz der kniffeligen Einfahrten ganz klar meine Lieblingsankerplätze. Kein menschlicher Einfluss auf die Korallen, da ja kein bewohnbares Land da ist. Glattes, blaues Wasser inmitten eines türkisfarben schimmernden Rings, der mir den Seegang, aber nicht die leichte Brise abhält. Das perfekte Erfühlen endloser Weite, und zwar bequem vor Anker liegend.

Montag, 03.05.10

Freitag, 14. Mai 2010

Montag, 03.05.10 BaSrFauaaR. Mördermuscheln Clownfische, Schildkröten, bunte Fische, ganz bunte Fische, unglaublich bunte Fische, Rochen, Korallen…
Leider reicht die Kontinentaldrift mal wieder nicht aus, um mir den Ankerplatz vor dem Flughafen entgegenzubringen, ich muss wieder hinauf ins Nord-Male-Atoll, eine richtig große Schildkröte hat die gleiche Richtung drauf.
Das kleine Resort-Hotel auf Giravaru war mal der Stützpunkt einer SunSail-Flotte, den Steg gibt es noch, und ich kann mal Römisch-Katholisch angelegt werden. Mohamad, der Manager, freut sich, mich und Wolfgang wiederzusehen, vor gut zwei Wochen habe ich ja schon einmal hier gelegen. Meine Crew genießt die Duschen und hat beim Abendessen Spaß daran, die bunten Fische im kleinen Hafen direkt vom Tisch aus zu füttern.

Dienstag, 04.05.10

Freitag, 14. Mai 2010

Dienstag, 04.05.10 Der eigentliche Grund für das Anlegen ist allerdings der Wasserschlauch am Steg! Weil ich in Male ja nur vor Anker liegen kann, werde ich schon heute geputzt, und die Wassertanks bekomme ich auch noch gefüllt. Nachmittags reicht der Wind kaum zum Segeln, aber die letzten Meilen bis nach Hulhumale will auch niemand den Motor brummen lassen. So bummeln wir gemütlich unter Fock und jeder schon ein bisschen wehmütig seinen Gedanken nachhängend sechs Meilen zum Fähranleger hinüber, mein Stammplatz ist noch frei. Beim Abschiedsessen im „Aioli“ fällt eine reife Mango direkt vom Baum an den Tisch, das passt zum Glück, das meine Crew in den letzten beiden Wochen erleben durfte. Noch mehr Glück? Der Manta an der Bushaltestelle ist wieder da und schlägt Kapriolen im Schein der Hafenbeleuchtung. Direkt unter Higgins, meinem Beiboot.

Mittwoch, 05.05.10

Montag, 17. Mai 2010

Mittwoch, 05.05.10 Die Sonne weckt immer erst Ewald, der im Cockpit schläft. Nick und Tad kuscheln sich dann aus ihrem Nest unter dem vorderen Sonnensegel hervor und Christine blinzelt fröhlich aus der Kabine. Naja, heute nicht so fröhlich, denn die Flieger warten nicht. Mit ein paar Dingitouren werden Crew und Gepäck an Land gebracht, dann sind Wolfgang und ich alleine. War prima mit euch, kommt gut heim und kommt bald wieder!
Herzlichen Glückwunsch an Roland zur neuen Website! Ist toll geworden!

Donnerstag, 06.05.10

Montag, 17. Mai 2010

Donnerstag, 06.05.10 Ein paar Liter Diesel müssen nachgebunkert werden, Lebensmittel für die Reise nach Süden braucht Wolfgang auch noch, Kleinkram ist zu erledigen…

Freitag, 07.05.10

Montag, 17. Mai 2010

Freitag, 07.05.10 Die Wäsche ist noch vor dem Nachmittagsgebet fertig geworden und wird an den Steg geliefert, und als letzte Vorbereitung nimmt Wolfgang die Fähre von Male zum Flughafen und geht dort in das Restaurant des Flughafenhotels. Das ist nämlich der einzige Ort in Male, wo man erstens ein ordentliches Stück Fleisch und zweitens gleichzeitig ein Bier dazu bekommt. Deshalb hocken hier auch immer ziemlich viele Leute (auch später an der Bar), die ziemlich maledivisch aussehen, aber steif und fest behaupten aus Sri Lanka, Indien oder sonst woher zu kommen. Die Einheimischen dürfen ja keinen Alkohol trinken, haben normalerweise deshalb keinen Zutritt zu den Resort-Inseln, die ja auch viel zu teuer und zu abgelegen für ein schnelles Gläschen wären. Aber hier am Flughafen wird nur kurz gefragt und nicht wirklich kontrolliert…
Wolfgang schlägt sich also den Bauch und die Leber  ein letztes Mal voll, denn an Bord befinden sich nur noch ein paar Dosen Lion-Beer aus Sri Lanka und ein unerheblicher Rest Arrak. Ist ja auch gesünder.

Samstag, 08.05.10

Montag, 17. Mai 2010

Samstag, 08.05.10 Anker auf, Groß und Fock rauf, ab zum Süd-Male-Atoll. Auf der Großschifffahrtsreede wäscht mir ein kurzer Schauer noch schnell das Deck sauber, ein paar Delfine bringen Glück vorbei und ich bin mit meinem einsamen Skipper unterwegs. Gustav, der Autopilot, übernimmt natürlich das Ruder, der Wind passt gut und nach 20 schönen Meilen fällt mein Anker in der kleinen Hafenlagune von Guraidhoo. Da war ich ja schon mit der letzten Crew, der Platz ist zwar eng, aber sicher, hier kann man es aushalten. Am Abend gönnt sich Wolfgang Gemüsereis im kleinen Restaurant und kommt früh zurück an Bord, denn im Westen ziehen Gewitter auf. In den Böen dreht der Wind natürlich, weshalb ich nun auf die andere Seite eines Dhonis (das sind die hiesigen Fischer- und Fährboote) schwoje. Das passt aber gut, Wolfgang hängt einfach noch ein paar Fender extra dazwischen und bringt zwei Leinen über. So liege ich vor Anker und zusätzlich an der Boje des Dhonis, doppelt gemoppelt hält besser.

Sonntag, 09.05.10

Montag, 17. Mai 2010

Sonntag, 09.05.10 Der Tag macht seinem Namen keine Ehre, ich bleibe bei bedecktem Himmel im Hafen. Wolfgang nutzt die Zeit, sich mit den Ankerplätzen in den südlichen Atollen vertraut zu machen, ab hier werde ich nämlich Neuland betreten! An genau dieser Stelle trennen sich die Wege der ersten und zweiten Weltumsegelung, ich bin sehr, sehr gespannt auf Chagos, die Seychellen, Madagaskar und all die anderen Orte, zu denen ich nun unterwegs bin!
Der Regen der Nacht hat nebenbei Higgins, mein Beiboot, bis fast zur Hälfte mit frischem Wasser gefüllt. Mein Skipper klappt den aufblasbaren Boden hoch, kippt einen guten Schluck Duschgel in die Wanne, schnappt sich die Rückenbürste und badet ausgiebig. Eine Galateia-Touristenattraktion ist ja immer, wenn die Touristen die Attraktion sind, und das gelingt meinem Skipper mal wieder prima, am Ufer amüsiert sich das halbe Dorf.

Montag, 10.05.10

Montag, 17. Mai 2010

Montag, 10.05.10 Die Überfahrt zum Felidu Atoll klappt bei leichten Brisen prima, und am östlichen Rand soll es am Inselchen Thinadhoo einen neuen, kleinen Hafen geben. Der ist so klein, dass ich zunächst daran vorbei segele, aber dann erkennt Wolfgang die Einfahrt. Drinnen ist kein Platz zum Ankern, aber an der Mauer ist reichlich Platz zum längsseits Anlegen. Die Einheimischen helfen gerne, das winzige Dorf hat nun eine Attraktion mehr. Die andere Attraktion ist ein italienisches Pärchen, das eines der vier Gästezimmer auf der Insel gebucht hat. Donatella und Valerio sind begeisterte Angler und fahren jeden Tag mit einem Dhoni raus, um das Abendessen zu fischen. „Das reicht für drei, Du bist herzlich eingeladen!“ sagt Valerio. Heute gibt es Snapper, Jackfisch und Blue Runner, und weil die beiden leider schon ihren letzten Abend hier verbringen, macht der Wirt ein Festessen daraus. Der Tisch bordet über vor Blumen aus dem Garten, als Vorspeise gibt es Spaghetti mit Krabben, die Fische kommen alle auf verschiedene Art zubereitet aus der Küche, die Beilagen duften und frisches Obst rundet das tolle Dinner ab. Zum Abschied seiner Gäste hat der Gastgeber außerdem die männliche Dorfjugend  aktiviert, die auf dem kleinen Platz am Strand maledivische Tänze aufführt. Später wird noch eine richtige Party draus, und Wolfgang ist natürlich mitten drin.

Dienstag, 11.05.10

Montag, 17. Mai 2010

Dienstag, 11.05.10 Alles Gute an Mama Ursel zum 73. Geburtstag! Wir machen hier auch einen Feiertag und gratulieren ganz herzlich!
Wolfgang will ja auch ein bisschen was sehen von der Welt und bummelt über die schöne, kleine Insel. Und die Einheimischen wollen auch mal was sehen von der Welt und kommen schüchtern nach und nach zur Schiffsbesichtigung. Der Ortsvorsteher, ein ehemaliger Frachtschiffoffizier, der Cafébesitzer: Kulturaustausch, wie so oft auf meiner Reise. Willkommen an Bord!
Freundlichkeit wird natürlich auch belohnt, denn als abends die Fischer wieder hereinkommen, landet ein kleiner Tunfisch hier an Bord in der Pfanne. Kostet nix. Wolfgang gibt aber trotzdem ein paar Stücke Angelblei rüber, das die Fischer gut gebrauchen können.