
Dienstag, 06.07.10 Morgens kommt ein Stachelrochen vorbei, guckt mal, was es so zum Frühstück gibt…
La Digue erkundet man am besten mit dem Fahrrad. Und weil die letzte Crew ja ein La Digue-Expertenteam war, übernimmt meine jetzige Mannschaft die Route: Erst nach Norden und Osten zu den wilden Stränden und zum Fruit-Juice-Man, der als lebendige Tageszeitung all die Neuigkeiten über die Reichen und Superreichen auf der gegenüberliegenden Isle Félicité weiß, und dann am Nachmittag, als die Tagesausflügler so langsam abreisen, zu den allerschönsten Ecken des Nationalparks um die Anse Source D’Argent. Neben all den wunderbaren Fotomotiven gibt es auch noch einiges zu lernen: An einer alte Palmölmühle dreht ein Ochse seine Runden und presst Massageöl aus Kopraschnitzen, ein Kopratrockenofen ist gerade abgekühlt und kann ebenfalls besichtigt werden, für Nadine gibt es ein paar Schildkröten zum Kraulen und frische Vanille, Zimt, Anis etc. kauft man frisch aus dem parkeigenen Garten.
Da die Drahtesel auch gute Packesel sind, klappert mein Expeditionsteam abends noch schnell die Supermärkte ab und füllt dann die Staunetze im Salon auf. Frischen Fisch bekommen wir geschenkt: Auf dem Katamaran neben uns wurde ein großer Segelfisch gefangen, zu viel für die südafrikanischen Gäste, deshalb landen zwei, drei Kilo in meinem Kühlschrank, vielen Dank an den einheimischen Rasta-Skipper!