Kurs West: große Antillen

Dieses Logbuch ist die Geschichte von Galateia, der Segelyacht die Wolfgang zweimal um die Welt getragen hat. Du kannst Dir hier Törnberichte zum Lesen auswählen. Wenn Du auf Galateia mitsegeln möchtest findest Du die Törns auf Segelurlaub/Kurs West. Wir wünschen Dir viel Spass bei der kurzweiligen Lektüre von Galateias Törns auf Kurs West.

Von Cienfuegos, Kuba nach Havanna - März 2019

Samstag, 13.04.2019 Ein letztes gemeinsames Frühstück, Taschen packen, Joke muss als erste abreisen. Daniela und Michael bleiben noch flugbedingt noch einen Tag länger, die nächsten Mitsegler kommen erst am Dienstag. Dann melde ich mich hoffentlich erst wieder aus Florida!

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Von Santiago nach Cienfuegos, Kuba – Februar 2019

Samstag, 02.03.2019 Ich werde wie immer am Törnende ordentlich geputzt und dann an eine sichere Boje im Hafenbecken bzw. Mangroventümpel verholt. Wolfgang hat ein paar Wochen Landurlaub, ich bekomme erst am 30.03.2019 neue Gäste. Bis dahin könnt ihr ja schon mal den neuen Törnplan anschauen, den macht Wolfgang nächste Woche fertig! Es gibt übrigens noch Törnplätze für Havanna-Miami im April!!!

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Von Dom. Rep. nach Santiago, Kuba - Februar 2019

Mittwoch, 13.02.2019 Ich werde wie immer ordentlich geputzt, dann heißt es Abschied nehmen. Kommt gut nach Hause – und dann bis nächstes Jahr auf den Bahamas!

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Von Montego Bay nach St.Blas Panama

01.04.2008

Dienstag, 01.04.08 - Dieter packt die Taschen. Da sind wir alle drei mal wieder besonders traurig. Naja. Kommt ja bald wieder. Wolfgang schludert ja manchmal bei den Kleinigkeiten, mit dem ausgerissenen Druckknopf am vorderen Salonpolster wäre mein Skipper nämlich garantiert noch einmal mit mir um die Welt gefahren. Aber Dieter hat natürlich selbst den wieder drangefummelt. Ich sag’ mal wieder einfach Danke. Rudy Rastlos packt die beiden am Nachmittag in sein Taxi und chauffiert sie zum Bahnhof von Colon. Es gibt noch die alte Bahnlinie zwischen Colon und Panama-City, und die vertreibt alle Traurigkeit. Erstens ist der Zug wunderbar renoviert, so richtig Orient-Express-mäßig, und zweitens geht die Strecke fast die ganze Zeit am Gatun See, also am Panama-Kanal entlang. Mitten durch den Dschungel, mitten durch Baumriesentunnel, mitten über die Inseln am Seeufer, mitten durch den Gaillard- und den Culebra-Cut. Toll! Nur leider viel zu schnell, hier wäre ein bisschen Verzögerung endlich mal richtig schön gewesen, aber der Zug fährt flott und pünktlich. Später im Flughafenhotel meldet sich Wolfgang Thiele, mein Gast für die nächsten zwei Wochen, telefonisch mit dem überfälligen Aprilscherz: Wegen seines verspäteten Lufthansafluges kommt sein Gepäck erst morgen. Kein Aprilscherz: Wir sind wieder über eine lokale Telefonnummer erreichbar und freuen uns über Anrufe!! (00507) 68011866

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Von Isla de la Juventud nach Montego Bay

26.02.2008

Mittwoch, 27.02.08 - Einkaufsbummel und Schwimmbadrunden. Nach dem Shoppen braucht man hier in Montego Bay nämlich erstmal eine längere Erholungsphase. Da wird teilweise schon recht verbissen um die Kunden gekämpft… Daniel muss heute schon ins Flugzeug steigen, aber wir sehen uns ja schon auf Galapagos wieder. Gute Reise!

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Von Havanna nach Isla de la Juventud

03.02.2008

Mittwoch, 06.02.08 - Weil der Wasserdruck aus der Keramikabteilung der Hafenbehörden kaum bis zu meinem Liegeplatz reicht, werde ich mit der Heckdusche abgespült. Der Tank kann ja danach gaaaaanz langsam wieder voll laufen. Und dann ist es mal wieder so weit: Die Taschen stehen gepackt auf dem Kai, Abschied nehmen. Wehmütig, wie immer. Naja. Zeit zum traurig sein bleibt nicht viel: Kaum ist die eine Crew weg, steht die nächste am Hafentor. Wolfgang muss nur schnell eine aktuelle Crewliste schreiben, dann dürfen alle am Wachpersonal vorbei und an Bord: Herzlich Willkommen für Rosi Kolb, Brigitte Drott und ihren Brder Rudi Turnwald sowie Daniel Doswald. Auch schon alle reichlich a Bord gewesen, Rosi und Daniel zuletzt von Santo Domingo/DomRep bis Santiago/Kuba, Brigitte von Samoa bis Tonga und Rudi Anno 2001 von Havanna bis Nueva Gerona. Dennis, ein freundlicher Dienstleister, der meinen Skipper gestern abend angesprochen hat, bringt einen Sack voller Obst und Gemüse vorbei und führt meine neue Mannschaft zum Abendessen in einen Palador, also in ein Privatrestaurant. Die „Villa Marizol” hat auch Zimmer zu vermieten, und weil die Familie so nett ist, mache ich hier mal wieder Reklame und verrate euch die Telefonnummer: 046 322502, Dennis ist unter 046 326304 erreichbar.

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Von Havanna nach Miami

15.05.2007

Dienstag, 22.05.07 - Am frühen Nachmittag steht mein Motor samt neuer, schwererer Schwungscheibe und neuem, hydraulischen Getriebe wieder da, wo er hingehört. Und um 16.30 h schwimme ich wieder. Große Spannung, ob alles funktioniert und dicht ist: Alles funktioniert und ist dicht! Mein Golf schnurrt so leise wie nie zuvor, das Einlegen von Vorwärts- oder Rückwärtsgang geht fast unmerklich von statten, Wolfgang gratuliert seinem Papa, der Aufwand hat sich doch gelohnt! Miami kriegt ab 18.00 h (also nach dem Berufsverkehr) wieder Schluckauf, und um 19.00 h liege ich wieder vor dem Hardrock Café in der Marina in der Innenstadt.

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Von CayoLargo nach Havanna

02.05.2007

Dienstag, 08.05.07 - Wie gestern.

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Von CayoLargo nach CayoLargo

Dienstag, 17.04.07 - Außen ums Riff herum in den Seegang des Karibischen Meeres - oder innen entlang über die üblichen zwei Meter Wassertiefe? Innen. Macht mehr Spaß, und mit meinem Türkischen Auge am Bugkorb kann ich ja auch ein bisschen nach den noch flacheren Stellen Ausschau halten. Die Wasserfarbe wechselt mal wieder von türkis über babyblau, himmelblau und neonblau zu pinkblau. Das ist ein Farbton, den es nur hier gibt. Durch die noch flacheren Lagunen zwischen den Mangroveninseln schimmert der Himmel außerdem grün, und Martin will nicht mehr von Bord. Aber heute ist ja schon Dienstag. Und am Abend liege ich in der Marina von Cayo Largo. Schade, dass der Törn schon vorbei ist, aber wie immer schön, dass es so schön war! Viel Zeit für Traurigkeit bleibt auch nicht, zwei deutsche Chartercrews laufen ein, Wolfgang kennt Gottfried, den einen Skipper, aus Portoroz und München, und Peter, den anderen, aus Warstein. Die Welt ist ein Dorf auf Kuba! Party!

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Von Santiago/Kuba nach CayoLargo

02.04.2007

Dienstag, 03.04.07 - Obwohl, so eine richtige Nachtfahrt ist das gar nicht: Der Mond scheint taghell. Die Rollgenua wird ein gutes Stück ausgerollt und mit dem Spibaum fixiert, „Gustav” übernimmt das Ruder und Thomas und Wolfgang gucken sich abwechselnd die Sterne an. Cayo Guano del Este wäre noch ein möglicher Frühstücksstopp, aber ich bin mal wieder so schnell, dass es beim Erreichen des kleinen Inselchens mit dem großen Leuchtturm noch dunkel ist, wir segeln weiter. Um 13.45 h parkt mich Wolfgang rückwärts in die Box, 438 wunderbare Meilen nach Santiago. Schon rum, schade. Der Drogensuchhund findet mal wieder nix, der Papierkram ist schnell erledigt, an der Bar gibt es das erste Bier seit fünf Tagen (kleine Fehlkalkulation beim Einkauf in Santiago…) - und in dem kleinen Restaurant ein leckeres Steak. Vom Rind, nicht von einem Fisch…und mit einer prima Salsa-Band, klein, aber fein.

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Von Dom. Rep. nach Santiago/Kuba

14.03.2007

Dienstag, 20.03.07 - Nach dem Frühstück kommt auch der Zoll zum Einklarieren, der Drogensuchhund verweigert sinnvollerweise die Arbeit, mit Handschlag und netten Worten verabschiedet man sich, niemand fragt nach Trinkgeld, welch eine Wohltat nach der ständigen Korruption in der Dominikanischen Republik. Der Taxifahrer für den Landausflug (die Marina liegt recht weit außerhalb vom Zentrum) hat ein funktionierendes Taxameter, alles völlig stressfrei. Ein paar Spazierstunden später steht an der Kathedrale leider gerade kein Minibus für die Rückfahrt herum, aber Franco hat einen alten, weißen Chevrolet mit roten Ledersitzen, da passt meine Crew komplett rein - und hat seitdem einen echt typisch kubanischen Chauffeurservice. Na gut, ein modernes Auto wäre schneller, aber der alte Chevy hat einfach Klasse. Damit rollt man dann später cool bis vor ein kleines Privatrestaurant (durch Wohnzimmer und Küche in den „Speisesaal”: zwei Tische, Familienatmosphäre, eine Sängerin, die für ein paar Pesos zwei schöne Lieder singt, frische Langusten, Reis, Bananenchips, Salat), noch später genauso cool bis zur „Casa de la Trova”, wo zu Salsa-Klängen abgetanzt wird. Nach ein paar Mojitos haben auch Daniel und Wolfgang das Extra-Gelenk in der Hüfte, das man dafür braucht und wirbeln die ohnehin schon von den Einheimischen eingetanzten Mädels über das Parkett. Kuba-Party! Wolfgang tanzt zur Übung zwischendurch auch noch mit der Toilettenhygieneunterstützerin, und für die Rückfahrt schiebt Franco die Salsa-CD in die Stereo-Anlage. Chevyparty! Der Wachmann in der Marina hat aus Angelschnüren eine Coladosenalarmanlage gebaut, die tatsächlich funktioniert. So kann er frisch geweckt (Wolfgang ist reingetappt) mitteilen, dass schon jemand anderes an Bord ist. Viete, Wolfgangs ältester Schulfreund, ist einen Tag verfrüht angereist und pennt schon im Salon. Der Zustand ändert sich natürlich sofort, Wolfgang schiebt die Salsa-CD in die Stereoanlage und klappt die Badeplattform runter, es wird abgetanzt, klar! Galateia-Party!!

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Von Jamaika nach Panama - März 2001

22.03.2001

Mittwoch, 28.03.01 - Mittwoch, 28.03.01

Ich bin 12,08 Meter lang. Von ganz vorne bis ganz hinten. Sagt der Kanalschiffsvermesser. Und nachdem die Citibank Andreas' Kreditkarte für die Kanaldurchfahrtskautionshinterlegung (aus Angst, weil meine Crew komplett in der Bank aufmarschiert?!) akzeptiert (andere Crews hatten viel Theater damit und mussten schließlich bar hinterlegen, Rückerstattung per Scheck an eine Adresse in Deutschland etc.), sind wir wieder einen guten Schritt weiter gekommen. Da reicht die Zeit sogar noch für einen Einkaufsbummel in der Innenstadt (gefährlich, aber lustig) und im Freihafen (nicht so gefährlich, aber auch nicht so lustig!).

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Von Isla dela Juventad nach Jamaika - Februar 2001

Mittwoch, 14.03.01 - Großeinkauf, bunt und laut! Und am Abend zu 006 (nicht 008 wie letztens behauptet!) ins Hausboot.

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Von Isla dela Juventad nach Isla dela Juventad - Januar 2001

12.02.2001

Mittwoch, 14.02.01 - Böses Erwachen: Obwohl ich hier bestens bewacht im Freihafen liege, hat in der Nacht jemand den Kartentisch leergeräumt. Diebe an Bord, zum ersten Mal seit Beginn der Weltumsegelung! 410,- Dollar, 10,- DM, die Digitalkamera (leider keine Bilder vom nächsten Törn!), die kleine Ixus-Kamera, die halbe CD-Sammlung, eine Hose von Stephan - weg. Der Rest des Tages ist deshalb ziemlich unerfreulich, wegen Behördenkram und so. Außerdem brütet Wolfgang über der Frage, ob es richtig war, den Niedergang unverschlossen zu lassen, das hat wenigstens verhindert, dass Schäden angerichtet wurden, war aber natürlich andererseits einladend. Die Kreditkarte, alle Papiere, alle Navigations- und Kommunikationsgeräte hat der Dieb jedenfalls dagelassen, ein wenig Glück im Unglück also, und deshalb Grund genug für Gerdi und Wolfgang (Stephan sitzt um 15.00 h im Flieger nach Havanna, guten Flug - und bis nächstes Jahr!), abends ordentlich zu feiern...

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Von Havanna nach Isla dela Juventad - Januar 2001

26.01.2001

Mittwoch, 31.01.01 - Und ganz zum Schluss wird es dann noch mal spannend. Wegen der Dünung am Anleger. Beim Wasser- und Dieselbunkern. Eieieiei... aber ohne Schäden, nur Birgit klemmt sich kurz, aber folgenlos die Finger. Und dann ist sie weg, die Havanna-Crew! War ein echter Seeräuber-Abenteuer-Urlaub! Ein bißchen Erholung wäre jetzt ganz nett, sagt der Skipper.... Stephan Heinemann aus München bringt jedenfalls schon mal eine Wetterberuhigung mit, deshalb erledigen die beiden den lästigen Behördenkram und gehen auch noch Nachtfahrt in Richtung Isla de la Juventud, wo Gerdi Bauerfeind wartet. Unterwegs: Flaute am Cabo Frances. Birgit, das glaubst Du nicht, wie das hier draußen auch aussehen kann!!

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Von Havanna nach Miami - April 2000

08.05.2000

Samstag, 13.05.00 - Gegen Mittag kommt Volker Arnold aus Iserlohn/z.Zt München an Bord, praktischerweise gleich mit einem Leihwagen, weil er nämlich schon seit einer Woche in Florida unterwegs ist. Die günstige Gelegenheit wird ergriffen und das schicke Cabrio beim nächsten Supermarkt bis oben voller Lebensmittel gepackt. Nach dem Verstauen an Bord verschwinden die beiden dann zum Abendessen und probieren danach die neuesten Nackenmassagegeräte, Büroroller, umhängbaren Atemluftfilter etc. aus. Was uns mal wieder zur Rubrik DDDWNB führt! Heute: Lobsterselbstangelglücksspielbecken. Da hocken ein halbes Dutzend verstörte Langusten in einem grellen Aquarium. Für 2,0$ kann man dann einen Greifarm von oben herab fallen lassen, und wenn man einen Hummer erwischt, wird er umsonst im Restaurant zubereitet. Mit Plüschtieren sind diese Automaten ja ganz lustig...

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Von Havanna nach Havanna - April 2000

17.04.2000

Samstag, 22.04.00 - Da müssen sie mich halt leicht verkatert schrubben! Ich habe ja mal wieder keinen Mojito abgekriegt. Selbst Schuld! Am Flughafen spielt die letzte Band das letzte Ständchen, dann fliegen Uschi, Rahel und Wolfgang (Gutt, nicht der Skipper) schwerbepackt mit Souvenirs (handgerollt mit feinem Deckblatt und Zedernholzeinlage im Kistchen...) und Eindrücken nach Hause. Bernd und Heide bleiben noch 14 Tage, allerdings bleibt nur Heide an Bord.

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Von St.Domingo nach Havanna - März 2000

03.04.2000

Samstag, 08.04.00 - Christian fliegt wieder nach Schottland, und Wolfgang fliegt wieder Doppeldecker. Schließlich hat er versprochen, die neue Crew am Flughafen abzuholen, die landet nämlich zwei Stunden nach ihm in Nueva Gerona. Uschi (Skippers Mama), Heide Huber und Bernd Strasser aus München, Rahel Bächtold aus Zürich und Wolfgang Gutt (segelt seinen x-ten Törn mit den Webers, zuletzt Malta - Mallorca) aus Menden kommen pünktlich an, werden im Hafen relativ unkompliziert in die Crewliste eingetragen und fallen dann ziemlich schnell in die Kojen, sechs Stunden Jet-lag sind ja auch nicht zu verachten.

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