Mittwoch, 10.01.07 – Monika, Anita, Norbert und mein Skipper bringen mich nach der tollen Reise auf Hochglanz für die nächste Crew – und dann heißt es auch für die drei Geisslers Abschied nehmen. Aber auch nicht für soo lange, der nächste Törn auf Kuba ist ja schon gebucht. Da fällt Wolfgang der Abschied ausnahmsweise mal leicht! Bis nächstes Jahr!
Lange Zeit zum Trauern bleibt eh nicht: Ursula Farrelly und Rolf Quade beziehen schon am Nachmittag ihre Kojen, und am Abend kommen Karin Schwarz-Kasenbacher und Stefan Schäfer dazu. Herzlich Wollkommen an Bord, besonders, weil noch niemand von den vieren vorher hier mitgesegelt ist. Ganz neue Gäste, da muss sich der Skipper mal wieder ein bisschen anstrengen

Sonntag, 14.01.07 – Die Fahrt durch die Riffe zu den Tobago Cays ist immer spannend. Viel Platz bleibt seitlich nicht, gut, dass die Sonne wieder scheint und die Flachs dadurch zu sehen sind. Bei der Einfahrt in die kleine Inselgruppe klicken hier natürlich wieder die Fotoapparate im Dauerstress, Landschaftsalarm. Ich bekomme wieder meinen Lieblingsankerplatz hinter Baradal, der Rasta Sydney kommt zu Besuch, das Außenriff wird mit Higgins (weiterhin mein Beiboot) erkundet und erschnorchelt, Pelikane, Tölpel und ein Seeadler in der Luft, Lobster satt bei Jean Claude und Mamsell am Strand und ein endloser Sternenhimmel für eine Runde Luposieren mit dem bildstabilisierenden Fernglas. Der Andromeda-Nebel, unvorstellbare zwei Millionen Lichtjahre entfernt – und glasklar auf der Linse! Was für ein Tag
Mittwoch, 17.01.07 – Maja kommt noch schnell auf einen Kaffee vorbei, die letzten Fotos vom kleinen Örtchen und der spektakulären Landebahn werden geschossen, dann dreht sich mein Bug nach Norden. Heute wiederum nur für ein paar Meilen, denn die Salt Whistle Bay ist nun mal Pflichtprogramm auf jedem Törn. Ihr wisst schon, der schmale, palmenbestandene Isthmus mit den Pelikanen, die Traumbucht schlechthin
Montag, 22.01.07 – Pünktlich um 10.50 h steht das Taxi vor der Polizei und kutschiert meine Mannschaft in den allertiefsten Dschungel der Insel. Und da gibt es die Tarzanseilbahnen, die ja schon von meiner Transatlantikcrew getestet worden sind. Wolfgang freut sich, dass er das Vergnügen auch mal erleben darf. Und der Taxifahrer auch, s. Foto! Ausgestattet mit Helm und Klettergurt wird eine(r) nach dem anderen an einer kugelgelagerten Laufkatze an einen Draht gehängt – und ab geht die Sause durch die Baumwipfel des Regenwaldes! Ein grandioser Spaß! Sechs mal geht es so von Baum zu Baum, dann ist der Parcours abgerutscht. Der ebenfalls begeisterte Taxler weiß dann noch ein prima Lokal mit Ausblick bis Afrika für ein spätes Mittagessen, der Tag klingt dann irgendwann hier an Bord mit Gitarrenklängen und Klönschnack aus.