Donnerstag, 01.06.06 – Zusätzlich zu Hängematte, baden, planschen, Higgins etc. wird noch ein kleiner Landspaziergang eingeflochten, und so dauert es bis nach 13.00 h, bis der Anker ganz langsam wieder an Deck kommt: An der Ankerkette kleben nämlich lange, dicke Fäden Tintenfischeier! Die sind natürlich prima interessant für Sevi, aber nicht so lstig für Wolfgang, der sie alle einzeln abfieseln und ins Wasser zurückwerfen muss. Sehen aus wie gefüllte Kondome und fühlen sich auch so an, nur noch glitschiger
außerdem kleben Kondome nicht an einem Ende fest!
Bis zu dem kleinen Ort Sivota auf der Südseite der Insel Levkas sind es nur knapp acht Meilen. In dem perfekten Naturhafen haben ein paar Charterflottillen angelegt, aber die Menschen verteilen sich gut im Hafenrund, und entgegen der Angaben im Hafenhandbuch bleibt es auch nach der Pizza ruhig und Discofrei. Ich kann schon verstehen, warum Klaus und Bärbel immer wieder gerne herkommen, herzliche Grüße nach München!

Freitag, 02.06.06 – Regatta! Eigentlich ungeplant, aber in dem engen Kanal zwischen Levkas und Meganisi tummeln sich die Flottillen und Charteryachten, und denen müssen wir doch mal eben zeigen, was ne Harke ist. Und obwohl ich mit meiner kleinen Kreuzfock deutlich unterbesegelt bin, taktieren Regi und Wolfgang all die Beneteaus und Bavarias in Grund und Boden. Jede Bö wird genutzt, jeder Winddreher mitgenommen. Nur Opfer, keine Gegner mehr am Nordausgang des Kanals, wo sich das „Regattafeld” wieder verteilt und jeder seiner Wege segelt
Regi merkt man am Glanz in den Augen (und am exzellenten Segeln!) ihre Jugend als A-Schein-Ausbildern an, Norbert und Sevi finden das ständige Gewinnen dann auf die Dauer langweilig und spielen unter Deck Uno und Vier Gewinnt.
Donnerstag, 15.06.06 – Im Gegensatz zu heute Morgen, weil Christian nämlich schon wieder heim fliegt. Tschüss bis nächsten Monat!